Die perfekte Bikinizone

Sommer! Endlich sind die Sonnenstrahlen wieder so richtig schön warm auf der Haut zu spüren. Die Freibäder locken mit kühlem Nass, wer die Möglichkeit (und Urlaub) hat, packt seine Beach-Bag und verabschiedet sich ans Meer, ins Freibad oder an den See... dorthin, wo der Pulli auf unbestimmte Zeit im Schrank bleiben kann.

Der Sommer, wie er idealerweise sein soll, gehört den Shorts, den Bikinis, mehr oder weniger knappen Badanzügen sowie gebräunter, glatter Haut. Glatte Haut? Natürlich auch um die Bikinizone herum! Mit den folgenden Tipps sind lästige Rasierpickelchen, Hautreizungen und Irritationen kein Thema mehr, sondern nur noch eine vage Erinnerung – genau wie der Winter.

Methoden zur Haarentfernung: So wird die Bikinizone schön glatt

So wird die Bikinizone schön glatt

Dass es auch mal etwas sichtbarer zwischen den Schenkeln sprießt, muss keine Frau stören. Für 62 Prozent der Befragten, die an der Umfrage „Female Vibrations“ teilgenommen haben, gehört die Haarentfernung am Körper jedoch zur Schönheitspflege dazu. Dann ist sanftes Vorgehen angesagt. Denn die Haut der Bikinizone ist besonders empfindlich und zart. Wer hier zu schroff vorgeht, riskiert Rasierpickel, Hautreizungen und -irritationen oder Entzündungen durch eingewachsene Härchen.

Ein „Risiko“, das anscheinend ziemlich viele Frauen gern eingehen: Laut Statista rasieren sich 67 Prozent der Frauen zwischen 20 und 35 Jahren den Intimbereich komplett, 34 Prozent entfernen zumindest einen Teil der Schambehaarung, wie beispielsweise die Bikinizone. Oft auch deshalb, weil sich Frauen „untenherum glatt“ weiblicher, gepflegter und damit selbstbewusster fühlen.

Um sich der Behaarung im Bereich der Bikinizone zu entledigen, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Doch nicht alles, mit dem sich die Beine oder vielleicht auch noch die Achseln enthaaren lassen, eignet sich auch für die sensible Haut der Bikinizone.

Nassrasur: Klassiker für die Bikinizone

Die beliebteste Methode, um Intimbereich und Bikinizone zu trimmen, ist der Umfrage „Female Vibrations“ sowie einer US-Studie aus dem Jahr 2017 zufolge die Nassrasur – und auch Männer greifen meist zum klassischen Rasierer, um sich unerwünschter Behaarung zu entledigen. Kein Wunder, ist diese Methode doch schnell, einfach, vergleichsweise günstig und lässt sich auch im heimischen Badezimmer vornehmen.

Nassrasur: Klassiker für die Bikinizone

Unser Tipp: Sowohl der Dusch-Schaum als auch der Shaving-Balsam sind für die Nassrasur geeignet.

Allerdings müssen Sie die Rasur mehrmals pro Woche wiederholen, um die Bikinizone dauerhaft stoppelfrei zu halten. Denn die Klinge kappt die Haare nur, entfernt aber nicht deren Wurzel. Das immer wiederkehrende Rasieren kann die empfindliche Haut in der Bikinizone stressen und zu Rötungen, Rasierpickelchen und Hautirritationen führen. Damit das möglichst nicht passiert, lässt sich bereits beim Rasierer selbst ansetzen, zum Beispiel, indem Sie auf Folgendes achten:

  • Modell: Gut geeignet für die Rasur der Bikinizone ist ein Rasierer mit beweglichem Kopf. Er gelangt auch an schwer erreichbare Stellen und weil er sich den Körperkonturen anpassen kann, müssen Sie weniger fest aufdrücken, um die Haare in der Bikinizone zu stutzen.
  • Klinge: Wenn die Klinge stumpf ist, müssen Sie mit mehr Druck und häufiger über die Haare bzw. Haut streichen. Außerdem schafft es eine stumpfe Klinge nicht mehr zuverlässig, die Haare zu kappen, sondern zieht an ihnen – das kann sich unangenehm anfühlen. Denken Sie daran, regelmäßig die Klinge zu wechseln, Infos dazu finden Sie bei dem jeweiligen Hersteller. Auch deshalb, weil sich umso eher Bakterien auf der Klinge ansiedeln können, je öfter Sie sie benutzen.
  • Aufbewahrung: Apropos Bakterien: Diese mögen Feuchtigkeit. Deshalb sollten Sie Ihren Rasierer nicht in der Dusche aufbewahren und ihn nach Gebrauch abtrocknen.

Weitere Möglichkeiten sind:

  • Epilieren: Hier zupfen rotierende Pinzetten die Haare samt Wurzel aus der Haut. Das hält länger als mit dem Rasierer, ist aber ziemlich schmerzhaft, vor allem auch, weil die Schamhaare fester als die Beinhaare sind.
  • Enthaarungscremes: Solche Produkte lösen die Haare mittels bestimmter chemischer Verbindungen auf. Die chemischen Inhaltsstoffe solcher Cremes können die Haut in der Bikinizone bzw. die Schleimhäute des Intimbereichs reizen.
  • Waxing und Sugaring: Ähnliches Prinzip, nur einmal entfernt Wachs, einmal eine Zuckerpaste die Haare – und zwar in Form eines Streifens, den Sie auf den jeweils zu enthaarenden Bereich legen und dann mit einem kräftigen Ruck abziehen. Waxing und Sugaring können die Haut reizen, weil Sie dabei die Haare samt Wurzel herausreißen.
  • Laser: Diese Methode entfernt die Haare mittels Laser und Blitzlampe – samt Wurzel. Allerdings sind mehrere Sitzungen notwendig und die betreffenden Hautstellen dürfen nach der Laserbehandlung vier bis sechs Wochen lang nicht in die Sonne und wer Pech hat, kann es mit Nebenwirkungen wie Entzündungen, Verbrennungen oder Pigmentstörungen zu tun bekommen.

Problemfreie Bikinizone:

So bereiten Sie die Haut auf die Haarentfernung vor

Problemfreie Bikinizone

Haare weg, dafür sprießen in der Bikinizone kleine Rasierpickelchen, die Haut ist rot, gereizt, vielleicht sogar entzündet. Kurz: Trotz Rasur ist die Bikinizone gefühlt nicht vorzeigbar. Dass dieser Bereich oft so empfindlich auf die Haarentfernung reagiert, liegt daran, dass dort viele Talgdrüsen und Nervenenden sitzen, die verstopfen beziehungsweise sehr sensibel auf schroffe Rasierzüge reagieren können.

Damit die Haut nach dem Rasieren schön glatt und frei von Hautirritationen und Entzündungen, Rasierpickelchen, Rasurbrand oder Jucken ist, sollten Sie sie auf die Haarentfernung vorbereiten.

1. Wärme anwenden

Brausen Sie die Bikinizone kurz mit lauwarmem Wasser ab. Das hat gleich zwei Vorteile: Es macht die Schambehaarung weicher und die Haut softer. So kann die Klinge besser über die Haut und durch die Haare gleiten.

2. Haut unterstützen

Es gibt Produkte, die speziell für die Pflege der Bikinizone gemacht sind. So ist der Dusch-Schaum von VagisanCare zum Beispiel dermatologisch getestet, mild und eignet sich deshalb auch für eine sanfte Intimrasur. Ein solcher Schaum kann die Haare auch weicher machen, sodass die Klinge leichter hindurchfährt. Danach kann eine spezielle Pflege für die Bedürfnisse rasierter Haut in der Bikinizone verhindern helfen, dass Rasierpickel und Hautirritationen auftreten. Der VagisanCare Shaving-Balsam mit seinen ausgewählten Inhaltsstoffen ist zum Beispiel genau dafür konzipiert – und zieht zudem schnell ein.

3. Haare kürzen

Bevor Sie Ihre Bikinizone mit dem Rasierer trimmen, kann es sinnvoll sein, die Schamhaare schon einmal mit einer Nagelschere oder einem Trimmer auf vier bis sechs Millimeter Länge zu bringen. So können sich lange Schamhaare nicht in der Klinge festsetzen, der Rasierer schneidet besser und Sie brauchen weniger Züge für eine glatte Bikinizone.

Tipps zum richtigen Rasieren

Ob die Haut in der Bikinizone nach der Rasur glatt oder gestresst ist, ist auch eine Frage der richtigen Rasiertechnik.

Tipps zum richtigen Rasieren

Rasiertechnik

Stellen Sie ein Bein hoch, zum Beispiel auf den WC-Deckel oder den Badewannenrand. So kommen Sie auch an schlecht erreichbare Stellen besser heran. Rasieren Sie mit möglichst wenig Zügen. Denn weniger Züge bedeuten weniger Reibung und das wiederum weniger Risiko, dass die Haut „irritiert reagiert“. Straffen Sie an schwierigen Stellen die Haut mit den Fingern, so kann der Rasierer darüber hinweggleiten, ohne sie zu verletzen.

Tipp: Noch geschmeidiger und reibungsloser schwebt der Rasierer über die Bikinizone, wenn Sie vorher Rasiergel oder einen Schaum wie den VagisanCare Dusch-Schaum auftragen.

 

Rasierrichtung

Grundsätzlich sollten Sie an Stellen mit empfindlicher Haut wie der Bikinizone immer in Wuchsrichtung der Haare rasieren. Dadurch stellen sie sich vor dem Kappen nicht auf. Das fühlt sich nicht nur angenehmer an, sondern reduziert auch die Wahrscheinlichkeit für Rasierpickel und Rötungen. Und: Den Rasierer nicht auf die Haut drücken, sondern geschmeidig und leicht darüber gleiten lassen.

Tipp: Waschen Sie die Bikinizone danach gut ab, am besten mit kaltem Wasser. Dadurch ziehen sich die Gefäße zusammen – und die Wahrscheinlichkeit, dass Hautirritationen auftreten, sinkt.

Die richtige Pflege nach der Rasur

Die richtige Pflege nach der Rasur

Besonders wenn Sie zu Hautirritationen und Rasierpickeln neigen, kann es sinnvoll sein, Ihre Bikinizone abends zu trimmen, bevor Sie ins Bett gehen. Denn nachts bewegen Sie sich weniger. So entsteht weniger Schweiß und beim Schlafen tragen Sie vermutlich auch keine enge Kleidung – beides könnte an der empfindlichen, frisch rasierten Bikinizonen-Haut reiben und dadurch Irritationen, Jucken und Rasierpickelchen hervorrufen. Am besten nach dem Rasieren auch ohne Unterwäsche schlafen gehen und vorher die Bikinizone mit einer sanften Pflege verwöhnen.

Nach der Rasur ist vor der Pflege. Wenn Sie Ihrer Bikinizone nach dem letzten Klingenstrich noch ein wenig Aufmerksamkeit schenken, wird sie Ihnen dies mit weniger Rasierpickeln, Entzündungen und Hautirritationen danken.

  • Tupfen statt rubbeln: Benutzen Sie nach der Rasur ein sauberes Handtuch, um die Bikinizone zu trocknen. Wichtig: Nicht rubbeln oder reiben, sondern lediglich abtupfen, um die Haut nicht unnötig zu reizen.
  • Cotton statt Spitze: Die frisch rasierte Haut in der Bikinizone mag es luftig und scheuerfrei. Schlüpfen Sie deshalb nach der Rasur am besten in bequeme Unterwäsche aus Baumwolle. Cotton-Pantys reiben für gewöhnlich weniger als Tangas oder Spitzenhöschen. Auch fürs „Darüber“ gilt: Lieber gemütlich-weite Chinos oder Röcke als knallenge Jeans.
  • Chillen statt Action: Nach der Bikinizonen-Rasur sollten Sie keinen Sport und generell nichts Schweißtreibendes machen. Auch im Pool, im Meer oder in der Sonne zu baden sollte direkt nach dem Rasieren tabu sein. Warum? Weil Schweiß, Chlor- und Salzwasser sowie UV-Strahlung die Haut reizen und so Rötungen und Pickel in der Bikinizone wahrscheinlicher machen können.

Tipp für eine extra Portion Pflege 
Bereiten Sie die Haut in der Bikinizone mit einem cremigen Dusch-Schaum wie dem von VagisanCare auf die Rasur vor. Eine Portion VagisanCare Shaving-Balsam verwöhnt die Haut der Bikinizone nach der Rasur sanft und mit ausgewählten Inhaltsstoffen, die auch für sensible Haut geeignet sind. So gepflegt fühlen Sie sich rundum wohl und bereit für Ihren großen Auftritt im Freibad oder am Hotelstrand.

Bikinizonen-FAQ:

Häufig gestellte Fragen

Zwischen den Rasuren sollten Sie Ihrer Haut immer die Möglichkeit geben, sich zu erholen. Das heißt, rasieren Sie erst wieder, wenn Stoppeln sprießen. Zweimal pro Woche sollte in den meisten Fällen genügen.

Für eine Nassrasur sollten die Schamhaare vier bis sechs Millimeter lang sein. In dieser Länge verhängen sie sich nicht in den Rasierklingen und verstopfen sie nicht. Ist Ihre Schambehaarung länger, stutzen Sie sie zunächst vorsichtig, zum Beispiel mit einer Nagelschere.

Die Bikinizone ist der Bereich, der außerhalb der textilen Grenzen eines Bikinihöschens oder des Badeanzug-Beinausschnitts liegt. Sie ist Teil des Intimbereichs, der den kompletten unteren Schambereich umfasst, also auch Schamlippen und Venushügel. Umgangssprachlich könnte man sagen, die Bikinizone ist der „Wildwuchs“ außerhalb der textilen Grenzen.

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