Intimrasur: Rasierpickel und Hautirritationen vorbeugen

Der Intimbereich ist empfindlich und reagiert nach der Intimrasur oft mit Pickeln und Rötungen. Wie Sie die perfekte Intimrasur durchführen, lesen Sie hier.

Tipps für die perfekte Intimrasur

Wachsen lassen, trimmen oder glattrasieren? Bei der Haarentfernung gibt es verschiedene Vorlieben und Möglichkeiten. Eine der wohl gängigsten und unkompliziertesten ist die klassische Rasur im Intimbereich. Auch statistisch gesehen mögen es die meisten Frauen glatt rasiert am liebsten*. Oftmals fühlen sich Frauen mit einer rasierten Bikinizone gepflegter und attraktiver, vielleicht haben sie auch das Gefühl, die Behaarung störe sie oder ihren Partner beim (Oral-)Sex. Egal, ob Sie sich für Kahlschlag, einen schmalen Haarstreifen („Landebahn“), ein getrimmtes Dreieck oder etwas ganz anderes entscheiden: Hauptsache, Sie fühlen sich wohl damit.

Wie Sie am besten vorgehen, um bei der Intimrasur Pickel und Rötungen zu vermeiden, erfahren Sie hier.

So bereiten Sie Ihre Haut optimal auf die Intimrasur vor

Der weibliche Intimbereich ist empfindlich, denn in der Haut dort sitzen viele Nervenenden und Talgdrüsen. Erstere reagieren sensibel auf Druck und grobe Rasierzüge mit stumpfer Klinge. Letztere können verstopfen und sich entzünden, wenn Sie bei der Intimrasur nicht sorgfältig vorgehen.

Die unangenehmen Folgen können sein: Hautirritationen, Rasierpickelchen oder Rasurbrand. Auch ein Jucken nach der Intimrasur kann vorkommen. Diese Folgen lassen sich aber vermeiden, wenn Sie ein paar Dinge beachten.

Kontrollieren Sie den Rasierer: Wenn Sie mit stumpfer Klinge rasieren, müssen Sie mehr Druck ausüben und öfter über die entsprechenden Hautstellen streichen, um die Schamhaare abzurasieren. Außerdem zieht eine alte Klinge unangenehm an den Haaren, anstatt sie direkt abzuschneiden. Deshalb sollten Sie regelmäßig die Klinge oder (bei Einwegprodukten) den gesamten Rasierer wechseln. Zusätzlich erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich schädliche Bakterien darauf ansiedeln, je häufiger Sie eine Klinge nutzen.

Duschen oder Baden Sie vor oder während der Intimrasur: Um Rasierpickelchen und Rötungen zu vermeiden, hilft es, die Härchen im Intimbereich vor dem Rasieren einzuweichen. Zwei bis fünf Minuten in lauwarmem Wasser erweitert die Blutgefäße, die Haut schwillt an und macht die Haare weicher. So kann die Klinge besser über die Haut gleiten und die Haare leichter Entfernen, ohne die Haut zu verletzen.

Die Haut präparieren für die Intimrasur: Pflege-Produkte speziell für den Intimbereich, wie zum Beispiel Rasierschaum oder Rasiergel, können ebenfalls die Schamhaare durch die in den Produkten enthaltene Feuchtigkeit weicher machen, die Klinge geschmeidiger gleiten lassen und dadurch verhindern, dass Sie die Haut durch die Rasur übermäßig reizen oder verletzen.

Hierbei kann der VagisanCare Dusch-Schaum helfen, der auch zur Intimrasur unter der Dusche verwendet werden kann. Nach der Rasur hilft etwas Extra-Pflege, den Intimbereich vor Irritationen und Rasurpickelchen zu schützen: Der VagisanCare Shaving-Balsam ist speziell für die Ansprüche rasierter Haut im Intimbereich gemacht. Er ist besonders mild und seine sorgfältig ausgewählten Inhaltsstoffe mildern rasurbedingte Rötungen im Intimbereich, wirken Rasierpickeln und Hautreizungen entgegen. Nach dem Abtrocknen aufgetragen, zieht er schnell ein und Sie sind bereit für Ihr Outfit.

Die Haare stutzen, bevor Sie den Intimbereich rasieren: Wenn die Schamhaare zu lang sind, verfangen sie sich in der Klinge und verstopfen sie. Dadurch schneidet der Rasierer weniger gut und das ewige „Haare aus der Klinge rupfen“ strapaziert die Nerven. Um dem vorzubeugen, können Sie die Haare mit einer Nagelschere oder einem Trimmer vorsichtig kürzen – optimal sind vier bis sechs Millimeter Länge.

Tipps zum richtigen Rasieren

Gewusst wie. Ob sich Rasierpickel im Intimbereich bilden, hängt auch davon ab, mit welchem Rasierer und welcher Technik Sie der Intimbehaarung zu Leibe rücken.

Rasierer: Am besten verwenden Sie für die Intimrasur einen Rasierer mit beweglichem Kopf. Damit kommen Sie leichter an schwer erreichbare Stellen. Zudem schmiegt er sich auch an die Körperkonturen an, sodass Sie mit weniger Druck auskommen. Außerdem sollte die Klinge scharf sein, da sie dann besser gleitet und (wie gewollt) die Haare schneidet, nicht die empfindliche Haut. Bei einer stumpfen Klinge riskieren Sie Verletzungen, indem Sie das Haar unsanft herauszerren, da Sie zu viel Druck ausüben müssen. Damit erhöhen Sie darüber hinaus das Risiko für Rötungen sowie Rasierpickelchen nach der Intimrasur.

  • Tipp: Um besser an schwierige Stellen heranzukommen, stellen Sie zur Rasur im Intimbereich ein Bein hoch, zum Beispiel auf den Badewannenrand.

Haut: Wie oben bereits erwähnt, geht das Rasieren leichter von der Hand, wenn die Haut warm und gut durchblutet ist. Deshalb ist es ideal, wenn Sie sich unter der Dusche oder in der Wanne rasieren. Außerdem macht das warme Wasser die Schamhaare weicher, die Klinge des Rasierers kann besser über die Haut und durch die Haare gleiten. Eine Trockenrasur reizt die Haut mehr, zudem bleiben meist kleine Stoppel stehen. Achtung: Rasieren Sie nie über Haut, die ohnehin schon gereizt, entzündet oder irritiert ist.

  • Tipp: Straffen Sie beim Rasieren die Haut mit den Fingern etwas. Das verringert das Risiko, sich im Intimbereich zu schneiden. Verwenden Sie nach der Rasur einen Balsam wie zum Beispiel den VagisanCare Shaving-Balsam. Dieser beruhigt und pflegt die Haut nach der Rasur.

Richtung: Rasieren Sie die Haare immer in Wuchsrichtung. Das ist sanfter und die Wahrscheinlichkeit wird geringer, dass Sie nach der Intimrasur Pickel bekommen oder Hautirritationen auftreten. Vor allem, wenn Sie mit wenig Druck vorgehen.

  • Tipp: Sie können die Haut mit einem Schaum vorbehandeln. Dazu eignen sich Rasierschäume oder auch Reinigungsschäume, welche auch zur Rasur geeignet sind, wie der VagisanCare Dusch-Schaum. Mit einer abschließenden Verwöhnportion VagisanCare Shaving-Balsam fühlen Sie sich gepflegt und rundum wohl, denn die Inhaltsstoffe sind auf die Bedürfnisse der empfindlichen Haut im weiblichen Intimbereich abgestimmt.

Zeit: Um Ihrer Haut mehr Zeit zur Erholung zu geben, kann es sinnvoll sein, den Intimbereich abends zu rasieren. Nachts schwitzen und bewegen Sie sich nämlich weniger als am Tag. Damit sich Ihre Haut regenerieren kann, rasieren Sie erst dann wieder, wenn sich Haarstoppel bilden.

  • Tipp: Verwenden Sie nach der Rasur zudem ein After-Shave Produkt wie den VagisanCare Shaving-Balsam. Diese Pflege nach der Rasur sorgt für ein seidenweiches Hautgefühl und wirkt der Bildung von Rasierpickelchen entgegen.

Die richtige Pflege nach der Rasur

Mit dem letzten Klingen-Strich endet die Intimrasur noch nicht. Wenn Sie Ihrem Intimbereich ein „After-Shave-Treatment“ zukommen lassen, verringert sich die Wahrscheinlichkeit für die Bildung von Rasierpickelchen oder Hautirritationen im Intimbereich noch ein wenig mehr.

So geht’s:

  • Kaltes Abbrausen: Die Haut zieht sich durch Kälte zusammen, das kann Irritationen vorbeugen.
  • Vorsichtig trocken tupfen: Rubbeln Sie den Intimbereich nicht grob mit dem Handtuch ab, das reizt die Haut unnötig. Tupfen Sie besser die Nässe nach dem Duschen und Rasieren vorsichtig ab.
  • Cremen oder balsamieren: Beruhigen Sie die Haut nach der Intimrasur bewusst mit einer Portion Extra-Pflege. Eine speziell für die Intimrasur entwickelte Lotion oder ein Balsam wie der VagisanCare Shaving-Balsam pflegt und beruhigt die Haut nach der Rasur.
  • Luft ranlassen: Ziehen Sie direkt nach der Rasur keine enge Unterwäsche oder engen Hosen an. Diese können in Bewegung reiben und die rasierte Haut unnötig strapazieren. Perfekt sind locker sitzende Pantys aus Baumwolle. Die Naturfaser liegt angenehm auf der Haut, lässt Luft an die Haut und scheuert nicht wie etwa Spitze oder Tangas.
  • Reizfaktoren meiden: Chlor- sowie Salzwasser, Schweiß und UV-Strahlung reizen die Haut. Wer keine Rötungen und Pickel im Intimbereich bekommen möchte, sollte direkt nach der Rasur deshalb auf Sport, Schwimmen in Pool und Meer oder Sonnenbaden verzichten.

Wie vermeide ich Rasierpickel bei der Rasur?

Wenn Sie Ihre (Intim-)Haut rasieren, entstehen durch die mechanische Reibung winzige Verletzungen. Durch diese können Erreger eindringen und Entzündungen hervorrufen: Rasierpickel entstehen. Besonders schnell geht das im Intimbereich, da es dort feucht und warm ist – die Lieblingsumgebung von Bakterien. Wichtig ist es deshalb,

  • die Klinge häufig zu wechseln oder Einwegrasierer zu verwenden,
  • nach Gebrauch den Rasierer unter fließendem Wasser abzuspülen und anschließend abzutrocknen,
  • den Rasierer nicht zu verleihen,
  • ggf. den Rasierer zu desinfizieren.

Was tun gegen Rasierpickel?

Vermeiden ist gut, was aber kann ich tun, wenn die Rasierpickelchen schon da sind? Wenn trotz aller Sorgfalt doch Rasierpickel entstanden sind, können Sie die betroffenen Stellen mit kaltem Wasser kühlen, um die Schwellung und mögliche Begleiterscheinungen wie Brennen oder Juckreiz zu lindern. Drücken Sie (entzündete) Pickel niemals aus! Wenn Sie öfter Probleme mit Pickeln im Intimbereich haben, sollten Sie einmal beim Dermatologen vorbeischauen. Er kann Sie dahingehend beraten, was Sie tun können, um künftig weniger Probleme zu haben und welche Produkte sich für Sie und Ihre empfindliche Haut am besten eignen.


* Das Statistik-Portal „Statista“ vermeldet, dass 67 Prozent der Frauen zwischen 20 und 35 Jahren „untenrum“ rasiert sind.

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